Um die wohl beliebtesten Fragen gleich zu Beginn zu beantworten:

Wieso fehlt eigentlich das "H" im Namen teaterverlag elgg? Kaum zu glauben, aber wahr: Bei der Rechtschreibereform von 1990 wurde tatsächlich diskutiert, ob man das "h" beim "th" streicht, denn: Das klingt doch sowieso gleich! Tja, da waren wir wohl der Zeit voraus. Wir haben es dabei belassen.

Wieso heissen wir eigentlich "Elgg" und sind doch nicht in Elgg? Alles begann 1900 als in Elgg im Kanton Zürich, jemand einen Verlag gründete: Gottfried Feuz. Wir sind also dem Namen, aber nicht dem Ort treu geblieben...

Geschichte

Was vor mehr als hundert Jahren als Deklamations-Verlag G. Feuz Elgg seinen Anfang nahm, vielen Amateurtheaterfreunden während langer Zeit als Volksverlag Elgg bekannt war, versucht eine Vermittlungsposition zwischen Literatur- und Theaterpraxis wahrzunehmen. Die lange Tradition hat zur Folge, dass wir heute mehr als 2500 Texte für das Amateurtheater anbieten können. Seit der Übernahme der Sauerländer-Schultheaterreihe, die wir unter dem Titel die jugendreihe weiterführen, verfügen wir zudem über mehr als 300 Stücke für das Kinder- und Jugendtheater. Mit der Textreihe elgger schaulust engagieren wir uns für das Berufstheater und geben damit ambitionierten Autor*innen die Möglichkeit, ihre Theaterstücke zu veröffentlichen. Ein Theaterverlag funktioniert als Drehscheibe von Schreibenden und Spielenden. Deshalb gehört zur Arbeit eines Theaterverlags vor allem die direkte Beratung und Information von Praktiker*innen, die für eine Gruppe bzw. einen Spielplan geeignete Texte suchen. Zum Verlag gehört aber auch ein Lektorat, das für die Aufnahme von neuen Stücken verantwortlich ist. Oft pflegen Lektor*innen einen intensiven Arbeitskontakt zu Schreibenden und versuchen, schon während der Entstehung neuer Texte beratend zur Seite zu stehen.

Geschichte in Stichworten

1900 - 1925 Deklamationsverlag und Buchhandlung von Gottfried Feuz in Elgg

1925 - 1969 Volksverlag Elgg in Elgg; als dramatische Abteilung der Buchdruckerei Elgg und der "Elgger Zeitung". Besitzer ist Willy Büchi.

1969 - 1978 Verschiedene Besitzer, die Buchdruckerei wird weiter verkauft; die "Elgger Zeitung" fusioniert mit der Zeitung "Der Tösstaler". Der Theaterverlag läuft schlecht.

1978 Die Bernische Gesellschaft für das Volkstheater (BGVT, heute "amathea.ch") kauft den Verlag. Übernahme der Theaterabteilungen folgender Verlage unter der Führung von Max Begert und Rudolf Stalder: o Sauerländer Verlag, Aarau o Fischer Verlag, Münsingen o Francke Verlag, Bern (Heimatschutz-Theater-Reihe) o Rex Verlag, Luzern o Verlag Ernst Kuhn, Biel

1989 Umzug unter der neuen Führung von Hans-Peter Burla nach Belp (Steinbachstrasse 69).

1997 Entstehung "teaterverlag elgg in belp gmbh". Umzug ins Bahnhofgebäude in Belp wegen Platzmangel.

1998 Kulturpreis von der Kantonalen Kommission für Tanz und Theater des Kantons Bern für seine Reihe "elgger schaulust"

Heute

Zurzeit stehen den Theater-Interessierten etwa 6’500 Titel zur Verfügung. Der Verlag unter der Leitung von Johannes R. Millius beschäftigt ein Team von 5 Mitarbeiter*innen. Als etablierter und führender Verlag für Amateurbühnen in der Schweiz wird der teaterverlag elgg sich auch in Zukunft in den Dienst der Bretter die die Welt bedeuten stellen.

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