Affäre Niesenhof

Ein Kunstkrimi
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Thunersee-Region ein Mekka für zahlreiche grosse Maler: Ferdinand Hodler, Paul Klee, August Macke und andere schufen hier Ikonen der Kunstgeschichte. Eines der bevorzugten Motive: Der Niesen. Vor diesem historischen Hintergrund spielt dieser Kunstkrimi. Im fiktiven Ort Seebühl am Thunersee logierten viele Künstler im Hotel „Niesenhof“ und bezahlten ihren Aufenthalt nicht selten mit einem Bild. Sieben dieser grossartigen Bilder hangen noch heute im Foyer des Hotels der von Siebenthals, Nachfahren der legendären „Künstlermutter“ Louise von Siebenthal. Ihr Enkel Paul, jetzt Alt-Hotelier, ist ebenfalls ein grosser Kunstfreund und Förderer des im Ausbau begriffenen örtlichen Kunsthauses, das sich zur Eröffnung auf eine grosse Hodler-Ausstellung zum 100. Todestag des Künstlers 2018 vorbereitet. Pauls Söhne sind gar nicht begeistert, dass ihr Vater das neue Kunsthaus finanziell grosszügig unterstützt und vermuten, dass er zur sehr unter dem Einfluss der ehrgeizigen Kuratorin Trudy Weingart steht. Und dass Pauls Enkelin Amélie Malerin werden will, statt die Hotelfachschule zu besuchen, ist ihren Eltern erst recht ein Dorn im Auge. Da wird eines Nachts in das Foyer des Hotels eingebrochen. Aber seltsam: Es fehlt nichts. Jedenfalls sind alle Bilder noch da. Ermittlerin Sabine Wyttenbach steht vor einem Rätsel. Doch sie ahnt bald, dass hinter dem Einbruch mehr stecken muss, als es zuerst scheint… Dialoge Schlag auf Schlag, gewürzt mit leichtfüssiger oder bitterböser Ironie, treiben die Handlung voran. Und als warmer Kontrast: Malerische und musikalische Momete einer berührenden Grossvater-Enkelin-Beziehung.
Verfasser*in:
Autor*in
Gerhard Schütz
Besetzung:
Damen
5
Herren
4
Total
9
Informationen:
Genre
Krimi/Krimikomödien
Dauer in Minuten
ca. 100
Sprache
Mundart
Anzahl Seiten
53
Anzahl Bühnenbilder
1
Erscheinungsjahr
2026
Rollensatz
10