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Zwi Flüüge uf ei Tätsch

Inhaltsangabe: 1. Akt: Der junge Sonnenbergler hat sich vor wenigen Jahren um seiner Zukünftigen willen mit dem Vater überworfen, hat seine Liebste — „den Stadtaff mit e mene Chübel Farb im Gsicht und grauchet hät sie wene Türgg!“ in der Stadt geheiratet und sich seither nicht mehr blicken lassen. Das liegt den älter werdenden Eltern mehr auf dem Herzen, als sie zugeben wollen. Namentlich jetzt vor dem Heuet, wo man jeden willigen Arm nötig hätte, weil die eigenen Kräfte überall nachlassen. Unter diesem Druck entschliessen sich die beiden alten „Dienste“, Babette und Heiri, die beide im Hof ein gewichtiges Wort mitreden, die Angelegenheit auf eigene Faust zu regeln. Unter verschiedenen Ausreden, wobei ein hohler Zahn und das Löchlipflaster für den leidenden Bauer eine Rolle spielen, fahren die beiden in die Stadt, um nach dem Rechten zu sehen. 2. Akt: In der kleinen Mietwohnung in der Stadt näht die junge Sohnsfrau Erstlingswäsche, nicht ohne allerhand Sorgen. Sie und Hans wehren sich tapfer, aber die Fabrikarbeit ist für einen jungen Bauern mehr Last als Freude und ein Drachen von Hausmeisterin macht mit ihrem Gejammer wegen ausstehendem Zins das Leben nicht leichter. Den nächstliegenden Weg, den auf den elterlichen Hof, zu beschreiten das lässt dem Jungen der vom Vater geerbte Steckkopf nicht zu. In diese nicht eben sonnige Stimmung hinein kommt nun Babette, bald darauf auch Heiri, ohne dass aber die beiden von ihrem gegenseitigen Vorhaben etwas wissen. Mit allerlei mehr oder weniger diplomatischen Schlichen und Gründen bringen sie schliesslich die Jungen dazu, mit ihnen auf dem Break heimzufahren, um wenigstens den guten Willen zu zeigen. 3. Akt: Ein Güterhändler sondiert unterdessen auf dem Sonnenberg die Möglichkeiten eines Liegenschaftsverkaufes, was aber an der harten Haltung der Frau scheitert. Die heimkehrende Babette erzählt nun von ihrer „zufälligen“ Begegnung mit Hans in der Stadt, auch der Knecht weiss darüber ebenso zufällig dies und das, z.B., dass das junge Paar, der Arbeit in der Stadt überdrüssig, nach Amerika auswandern wolle. Er habe sie aber soweit bereden können, dass sie doch wenigstens noch den Eltern Adieu sagen möchten. Zu diesem Zwecke erscheinen nun die Jungen, womit die Möglichkeit des Sichfindens endlich gegeben ist. Nachdem der Vater der jungen Frau, gänzlich unangebracht natürlich, die Amerikareise aus dem Kopf gepredigt hat, was ihm eine ersehnte Genugtuung gibt, kommt es auch im Hinblick auf die in Erwartung stehende Nachkommenschaft zu einem fröhlichen Abschluss. Die Jungen bleiben auf dem Hof — und somit ist beiden, den Alten und den Jungen geholfen — zwei Fliegen auf einen Tätsch. Szenerien und Kostümierung sind einfach zu beschaffen. Das Stück schliesst ohne Verlobung und bildet schon dadurch eine Ausnahme! Drei kurze Nebenrollen bieten Anfängern erwünschte Gelegenheit zum Auftreten. Die übrigen Rollen verlangen von den Darstellern gewisse Spielsicherheit, ohne aber allzugrosse Anforderungen zu stellen.


Autor*in: Freuler Kaspar und Jenny-Fehr Heinrich

Besetzung

9 bis 9 Spieler

Männer: 5 bis 5

Frauen: 4 bis 4

Infos

Dauer: 90 min

Genre: Lustspiel

Leseprobe