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Versuechig

Ein Monteur wird entlassen, weil man ihm vorwirft, einen Rechenschieber gestohlen zu haben. Er ist allerseits sehr beliebt, weshalb ihm erst der Juniorchef, dann der Seniorchef und zuletzt auch noch die Büroangestellte je 100 Franken zum Abschied geben — die Büroangestellte tut es aus der Geschäftskasso! Inzwischen haben die Chefs Besuch vom Vertreter einer Uhrenfabrik erhalten und Uhren angesehen. Der Vertreter ist bereits wieder gegangen, kommt aber zurück und meldet, dass ihm eine Uhr fehle. Sie wird überall gesucht, findet sich aber nicht. Erst als der Vertreter, nicht ohne Misstrauen fort ist, entdeckt sie der Seniorchef unter einem Stapel von Briefen. Er kommt jetzt in die Versuchung, sie zu behalten, denn wenn er den Vertreter zurückriefe, müsste er fürchten, erst recht in Verdacht zu kommen, er habe die Uhr behalten wollen. Dem Dilemma entreisst ihn der Monteur, der das gleiche Schicksal mit dem fremden Rechenschieber er-lebte, der in seinem Schrank gefunden wurde. Ein echt Steblersches Lustspiel: in der Idee gut, in der Ausführung etwas unbedenklich. Manches nicht ganz Glaubhafte muss geschehen, damit ein Witz mehr gewonnen wird. Eine muntere Darstellung löscht diese Unebenheiten aus. Bei kleinen Bühnen wird es allerdings schwierig sein, sie so zu unterteilen, dass Vorzimmer und Chefzimmer genügend Raum und die Zuschauer Sicht auf alle Vorgänge erhalten.


Autor*in: Stebler Jakob

Besetzung

7 bis 7 Spieler

Männer: 5 bis 5

Frauen: 2 bis 2

Infos

Dauer: 50 min

Bühnenbilder: Büro

Genre: Lustspiel