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Ufrichti

Muratori III

Ein Aufrichtefest soll gefeiert werden. Es stellt sich aber heraus, dass das Tänn-chen, das den Giebel zieren soll, aus dem Wald des Bauherrn gestohlen ist. Er ver-dächtigt die Arbeiter des Diebstahls und will es nicht aufpflanzen lassen, bevor sich der Schuldige gemeldet hat. Die Arbeiter wollen keine Schelme sein, nehmen die Anschuldigung krumm und verzichten auf den Festschmaus. Sie amüsieren sich bei einem «supponierten», essen und trinken Luft, doch so, als wäre sie Braten und Wein. Der Pfarrer hilft mit und seine Frau serviert. Auch der Baumeister nimmt zu-letzt an dem nur «eingebildeten» Essen teil, indes der Bauherr allein bei den vollen Schüsseln weilt. Er versucht noch-mals, den Diebstahl zu klären. Nun mel-det sich der Pfarrer als Schuldiger, dann der Baumeister und auch sämtliche Ar-beiter — alle wollen auf einmal das Bäumchen aus dem Walde geholt haben. Vor dieser Solidarität muss der Bauherr kapitulieren. Die Arbeiter wollen aber nicht zum bereiteten Essen kommen, be-vor das Tännchen auf dem First steht und wollen das Tännchen nicht hinaufbringen, bevor der letzte Verdacht verschwunden ist. Um ihnen zu beweisen, dass dem so sei, klettert der Bauherr schliesslich selber auf den First und bringt das Tänn-lein an. Jetzt kann endlich der Fest-schmaus stattfinden. Damit aber auch der Dieb festgestellt sei, beweist der Pfar-rer dem staunenden Bauherrn, dass er, der Pfarrer, das Bäumchen geholt habe. Ein nettes Spielchen, das den Wert der echten Solidarität unter Menschen auf-zeigt. Die Darstellung ist nicht schwer, erfordert aber einiges Geschick in der Gestaltung des supponierten Essens.


Autor*in: Stebler Jakob

Besetzung

9 bis 9 Spieler

Männer: 8 bis 8

Frauen: 1 bis 1

Infos

Dauer: 50 min

Bühnenbilder: freier Platz, evtl. vor Neubau

Genre: Schwank

Leseprobe