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Hochwasser

Das Hochwasser bedroht den Bretterstapelplatz einer Möbelfabrik. Er ist sehr gross. Ihn wegzuschaffen bedeutete ungeheuren Arbeitsverlust. Die Gefahr wäre noch auf anrdere Art zu bannen: Eine alte Mühle, respektive die Ruinen einer einstigen Mühle, müssten gesprengt werden. Dazu braucht es aber die Einwilligung des Besitzers. Der Möbelfabrikant wollte ihm das Grundstück schon lange abkaufen. Jener hat sich bisher aber geweigert — und sitzt ausserdem telefonisch unerreichbar in einem kleinen Oertchen im Schwarzwald. Der Fabrikherr will einen letzten Versuch wagen und rast mit seinem Auto während der Nacht in den Schwarzwald. Vorher gilt es aber noch, ein anderes Hochwasser in seiner Fabrik zu bannen. Einer seiner besten Arbeiter, Gassmann, hat sich als Heiratsschwindler betätigt, weil er hoch anzugeben liebte, sich ein Auto anschaffte und so in Schulden kam. Trotzdem dieser Gassmann verheiratet ist, hat er ein Dienstmädchen mit einem Eheversprechen um seine Ersparnisse geprellt. Der Fabrikant, dem das Dienstmädchen sein Leid klagt, entlässt Gassmann, verpflichtet ihn zur baldigen Rückzahlung der Schuld, verspricht ihm aber dafür, den Entlassungsgrund nicht bekanntzugeben. Die Arbeiter erklären sich jedoch mit ihm solidarisch und wollen gesamthaft kündigen. So liegen die Dinge, als er seine Fahrt in den Schwarzwald antritt. Er ist kaum fort, als bekannt wird, dass der Mühleruinenbesitzer gestorben ist und seinen Besitz einem Fräulein im Tessin vermacht hat. Ein mit allen Wassern gewaschener Arbeiter, Scholl, fährt darauf mit Gassmann in den Tessin, diese Erbin zu holen, um so den Mühlenkauf noch rechtzeitig unter Dach zu bringen. Die beiden sind mit dem alten Fräulein etwas früher zurück als der Fabrikherr von seiner erfolglosen Schwarzwaldfahrt. Scholl bringt es noch fertig, ihre Forderung um 50 000 Franken hinaufzuschrauben und sich von dieser Summe 10 Prozent zusichern zu lassen. Er kann nachher den Fabrikherrn, von dem er weiss, dass er mit 300 000 Fr. für das Terrain rechnete, überzeugen, dass er ihm 50 000 Franken erspart habe. Auch davon werden ihm 10 Prozent zugesichert. Nun ist alles perfekt, aber wie die Mühle gesprengt werden soll, zeigt sich, dass das vorsorglich gelegte Sprengkabel gerissen ist. Ein neues zu legen, verbietet der inzwischen angewachsene reissende Fluss. Es bleibt nichts anderes übrig, als das Holzlager nun doch zu zügeln. Während der Vorbereitungen dazu stürzt sich aber Gassmann mit einem Ersatzkabel in den lebensgefährlich reissenden Fluss. Es gelingt ihm, das Kabel mit der Sprengladung zu verbinden und wieder zurückzukommen. Damit hat er auch seine Schuld abgebüsst, wird vom Fabrikherrn belohnt und wieder eingestellt, und die Gewerkschaft, die ihn ausstossen wollte, nimmt ihn mit Freuden wieder auf.


Autor*in: Stebler Jakob

Besetzung

8 bis 8 Spieler

Männer: 5 bis 5

Frauen: 3 bis 3

Infos

Dauer: 120 min

Bühnenbilder: Konferenzzimmer, freier Platz

Genre: Schauspiel