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Grad dä

Ein Mann hat mit dem Auto einen Knaben angefahren und kommt langsam zur Einsicht, dass Flucht nicht der rechte Weg sei, sondern dass er die Folgen tragen müsse. In einer abgelegenen Gaststätte taucht ein Fremder auf und bestellt ein Gläs-chen Cognak. Der alte Wegknecht, der bei einem Biere sitzt und der immer «das Gras wachsen hört», stichelt, «warum er sein Auto nicht hergebracht, warum er es so weit weg habe stehen lassen?» Er er-kennt auch auf die Entfernung die Auto-nummer. — Die Schwester des Wirtes aber fühlt, dass dieser Mann kein schlech-ter Mensch ist, sie fühlt auch, dass ge-rade er es ist, auf den sie Jahre gewartet hat. Der Knabe der Wirtsleute ist auf ei-ner Velotour und sollte schon längst zu-rück sein. Das Publikum merkt bald, dass wahrscheinlich dieser Fremde, der sich angelegentlich nach einem Umweg nach der Stadt erkundigt, Unglück mit seinem Auto gehabt hat und dass das Schicksal des Knaben vielleicht damit im Zusam-menhang steht Als es offenbar wird, dass er diesen angefahren hat, will der Wirt ihm ans Leben, wird aber von der Schwe-ster daran gehindert. Ausserdem ist der Fremde jetzt zur Einsicht gekommen, dass nicht Flucht der rechte Weg sei, sondern dass der im Sich-stellen, im die Folgen-auf-sich-nehmen liege. Zum Glück kommt auch noch die telefonische Nachricht, dass der Knabe nicht ernstlich verletzt sei.


Autor*in: Schilling Helmut

Besetzung

5 bis 5 Spieler

Männer: 3 bis 3

Frauen: 2 bis 2

Infos

Dauer: 40 min

Bühnenbilder: Wirtsstube

Genre: Schauspiel