Peter Niklaus Steiner

Cyranos Reise zum Mond

Nach einer Idee von Stefano Mengarelli

Besetzung      3w/ 9m/ Passanten und Passantinnen
Bild               als Freilichttheater möglich

Das Stück spielt in der Schweiz Anfang des 19. Jahrhunderts als sich langsam die festen Theaterbühnen etablierten. Auch in Zürich gibt es Bestrebungen zur Bildung einer Bühne der „höheren“ Künste. Damit fällt die Wandertheatergruppe mit Exquisitem aus aller Ferne und Zirkuskünsten den „niederen“ Künsten zu und wird neu einer Patentpflicht unterstellt. Die ins Zwielicht geratene „Gambler-Truppe“ erhält in der Stadt keine Aufführungsbewilligung mehr. Ausserdem: Theater sei Teufelszeug, so der Zürcher Stadtbeamte Robert Nägeli. Die Gruppe kämpft um ihre Existenz. Hoffnungsschimmer ist die hübsche Luftakrobatin Roxane, in die Nägeli sich verguckt hat. Um sie herumzukriegen, holt er sich die Hilfe des Poeten Richard Snell. Dieser ist selbst in Roxane verliebt, schämt sich aber seiner eigenen Hässlichkeit wegen, sich ihr zu offenbaren...

Der Autor verwebt geschickt und amüsant die Geschichte von Cyrano de Bergerac mit der Schweizer Theatergeschichte.

Leseprobe

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