Jörg Meier

"Warten auf Guido"

Es hallends Verwirrspiel ohni Uusgang

Besetzung: 6w/ 11m
Bild: Probebühne in alter Fabrikhalle mit kleiner Kantine und Büro

Seltsames geschieht im Dorf. Der Dramatische Club, der sich eigentlich auflösen wollte, will nun doch weiterspielen und den ziemlich anspruchsvollen „Sommernachtstraum“ auf die Bühne bringen. Sogar eine auswärtige Regisseurin hat man engagiert. Das Interesse im Dorf für die Aufführung ist gewaltig. Es wird erzählt, das habe mit Guido zu tun. Guido, der Filou, hat damals den Skandal ausgelöst, der zum grossen Krach geführt hat. Aber das ist lange her. Guido ist längst ausgewandert – oder abgehauen, wie auch behauptet wird. Er soll sich in Alaska niedergelassen haben. Doch das ist höchstens die halbe Wahrheit. Denn alle, die im „Sommernachtstraum“ mitspielen wollen, haben ihre eigenen Motive. Und die sind nicht immer nur edel. Trotzdem können sie alle nicht voneinander lassen, bleiben durch ein unsichtbares Band verbunden. Das Unabänderliche nimmt seinen Lauf.

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„Steibruch – zrugg us Amerika“ mit Hanspeter Müller-Drossaart

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Mit dem Stück „Steibruch – zrugg us Amerika“ tritt das Landschaftstheater Ballenberg diesen Sommer tiefsinnig, bewegend und humorvoll auf die Freilichtbühne. Für ein besonderes Theatererlebnis bürgen der bekannte Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart, das bewährte Theaterensemble sowie die erfahrene künstlerische Leitung mit Livio Andreina und Anna Maria Glaudemans.


Eigentlich ist das Gelände des Freilichtmuseums Ballenberg für die landschaftliche Umgebung des diesjährigen Stückes zu idyllisch. Wie es der Titel schon verrät, bildet ein Steinbruch die Kulisse für die packende Geschichte. Der letzte Nachkomme der Steinhauerfamilie Murer (gespielt von Hanspeter Müller-Drossaart) flüchtete vor längerer Zeit aus dunklen Gründen nach Amerika. Wieder zurückgekehrt, lebt Murer, der in düstere Machenschaften verstrickt sein soll, zurückgezogen im aufgelassenen Steinbruch. Dass er von einem Mädchen und einem geistig beeinträchtigen Knaben besucht wird, stört die Dorfbewohner. Sie wollen die Begegnungen verhindern – bis die Wahrheit an den Tag kommt.
 

Ein Steinbruch für den Ballenberg


Unter der Leitung der Bühnenbildnerin und Ausstatterin Anna Maria Glaudemans wird der Spielort in den nächsten Monaten zum aufgelassenen Steinbruch umgestaltet. Extra für die Theaterinszenierung werden eine einfache Hütte und Felswände gebaut. Der Steinbruch befindet sich am Rande des Dorfes und unterstreicht das Aussenseiterdasein von Murer. Weil sich der Spielort in einer Mulde befindet, wird die Vertikale von oben (Dorfbevölkerung) und unten (Murer) zusätzlich betont. „Es ergeben sich so wunderschöne Auftritte der Dorfbevölkerung“ freut sich Glaudemans.
Grundlage der Inszenierung bildet das Stück „Steinbruch“, das der Schriftsteller und Maler Albert J. Welti (1894-1965) für die schweizerische Landesausstellung 1939 in Zürich geschrieben hatte. Es wurde damals sehr erfolgreich aufgeführt und kurz darauf verfilmt. Sowohl auf der Bühne als auch im Film spielte der legendäre Heinrich Gretler die Hauptrolle. Hanspeter Müller-Drossaart hat das Stück intensiv bearbeitet und aktualisiert und eine berndeutsche Fassung für 36 Rollen verfasst. Der Komponist und Musiker Till Löffler schrieb eigens für das Stück Melodien, die sich an die Schweizer Volksliedertradition anlehnen. Der Gesang spielt in der diesjährigen Inszenierung eine zentrale Rolle. Daher wurde mit Brigit Beetschen eine versierte Chorleiterin engagiert, die bereits an früheren Ballenberg-Aufführungen beteiligt war.

 

Ein Stück universeller Dorfgeschichte


Der bekannte Luzerner Regisseur Livio Andreina inszeniert die eindringliche Geschichte des Dorfes Friedlichwil, das überall in der Schweiz liegen könnte. Die Inszenierung spielt sich in drei Kreisen ab. Da ist der Aussenseiter und Sonderling Arnold Murer. Er grenzt sich ganz bewusst von der Dorfbevölkerung ab. So sträubt er sich auch gegen das „Meitschi“ und den „Näppu“, zwei Jugendliche, die immer wieder seine Nähe suchen. Denn auch das Mädchen und der Junge – sie eine Waise und er geistig behindert – werden von der Dorfbevölkerung schikaniert und beargwöhnt. Den dritten Kreis bildet die Dorfbevölkerung, die in Dialogen und Gesängen das Geschehen kommentiert und sich zur Richterin über die Anderen aufspielt. Ein Stück universeller Dorfgeschichte um Vorverurteilung und geistige Enge und um die Rehabilitierung eines Schuldlosen.
„Die Hauptrolle des Sonderlings Arnold Murer hätte nicht besser besetzt werden können“, schwärmt Vereinspräsident und Nationalrat Lorenz Hess. Hanspeter Müller-Drossaart, einer der bekanntesten Schauspieler der deutschsprachigen Theater- und Filmszene, sei ein hervorragender Darsteller, der eine grosse Präsenz ausstrahle. Ein Umstand, der gerade für eine Freilichtaufführung von grosser Wichtigkeit sei, wie Lorenz Hess unterstreicht.

 

Vorverkauf und Aufführungsdaten


Der Vorverkauf für „Steibruch – zrugg us Amerika“ läuft bereits auf Hochtouren. Tickets können unter www.landschaftstheater-ballenberg.ch oder über die Telefonnummer 033 952 10 44 (DI-FR 14-17 Uhr) gebucht werden.

Die Aufführungsdaten 2018: Premiere 4. Juli. Weitere Aufführungen jeweils Mittwoch (ausser 1. August) bis Samstag: 6. / 7. / 11. / 12. / 13. / 14. / 18. / 19. / 20. / 21. / 25. / 26. / 27. / 28. Juli sowie 2. / 3. / 4. / 8. / 9. / 10. / 11. / 15. / 16. / 17. / 18. August.

 

Newsletter Schul- und Jugendtheater 02/18

 

Neuerscheinungen 2017

Liebe Lehrpersoninnen und Lehrpersonen


Wie wäre die Schule ohne ein Theater(also uf der Bühni…)? Natürlich wäre sie nicht schlechter, aber weil Theater sooo viel Spass macht, sind die Kinder umso motivierter. Und weil es sie sooo fest zusammenschweisst, werden sie nun nie mehr streiten und immer gehorchen. Versprochen. (nid würklech, aber es het scho öppis).
Die Infobroschüre 2018 ist jetzt da!
Mit unseren Neuheiten und Stücken aus unseren Partnerverlagen.

LINK zum neuen Katalog

infos-2018-schule

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Also, lasst euch von uns beraten, ruft an, kommt vorbei, durchforstet unseren umfangreichen Katalog und theatert, dass die Fetzen fliegen!

Herzliche Grüsse vom gesamten Teaterverlag elgg-Team
theaterverlage.ch

PS: Wünschen Sie eine Ansichtssendung von Stücken oder eine Beratung nach Ihren Bedürfnissen?
Melden Sie sich bei uns, schmökern Sie in unseren Katalogen oder kommen Sie vorbei!

 

Oberstufe

Cornelia Truninger
 

Ferie unter Götter JR 264

Besetzung: mindestens 14 Rollen,geeignet für ein gemischtes Ensemble (Erwachsene und Jugendliche) oder für ein Jugendtheater.
Bild: Flughafen, Hotellobby, unterwegs


«Mir wänd Färie mache und kei Usgrabige.»
Das Hotel Olympos ist ein von Zeus, dem Göttervater patriarchal geführtes kleines Hotel in Griechenland. Es läuft mehr schlecht als recht, hat es der Patron doch verpasst, das Hotel dem Zeitgeist entsprechend auszubauen. Die Hotelcrew sind Figuren aus der griechischen Götterwelt mit ihren typischen Attributen. Allerdings sind es moderne Figuren, die in einer heutigen Zeit leben.
Die Gästeschar kommt aus der Schweiz. Obwohl das Hotel viele Mängel aufweist, werden sich diese Ferien als eine ganz besondere Zeit für die Gäste erweisen ...
Szenen aus der Odyssee werden parallel zum Geschehen im Hotel eingebaut. Manchmal sind sie atmosphärisch passend, manchmal inhaltlich. Am Schluss des Theaters verwebt sich die antike Sage mit dem Geschehen im Hotel und wird zur aktuellen Tragödie.
«Wo läbsch dänn du? I de Antike?»
 

Roger Noti

Was wünscht sich eigentlich der Weihnachtsmann?
Wenn der Weihnachtsmann nicht mehr wirklich will

Komödie in 3 Akten
Besetzung: 14 Personen Mittel-/ Oberstufe
Bild: Stube, Therapiezimmer, Aussenplätze in Andeutung
 
«Na endlich, bei Ihnen steht wohl ein Rentier auf der Leitung?»
Der Weihnachtsmann steckt in einem Dilemma: Soll er Weihnachten diesmal ausfallen lassen oder braucht es ihn doch noch? Das Zeitgeschehen missfällt ihm, der Glanz der Weihnachtszeit ist verschwunden. Seine fürsorgliche Haushälterin, seine kompetente Psychologin und ein Strandurlaub lindern seine Sinnkrise nur kurzzeitig. Im Übrigen machen dem Weihnachtsmann die vielseitigen Anforderungen zu schaffen: Einerseits der alljährliche Cola-Werbespot, andererseits der Umgang mit der Presse. Auch die Kandidaten, welche ihn als seine Assistenten eigentlich entlasten sollten, entpuppen sich als gänzlich ungeeignet. Das Weihnachtsfest droht ohne ihn stattfinden zu müssen. Die Polarzeitung titelt bereits: Auch das noch: Der Weihnachtsmann fällt aus! Doch schliesslich erfährt er wertvolle Entlastung auf unerwartete Weise.
«Die einen wollen die Welt verschaukeln, die anderen wollen sie retten.»
 

Thomas Backhauss

Lieb… isch passé!
Wenn Meitli sich nüt lö la gfalle
Jugendstück

Besetzung: 5?/5?
Bild: Waldlichtung mit Zelt/ Lagerplatz


«Wart. Hie isch es Handy. Wott luege, ob i d Nummere usefinde.»
Vier Mädchen wollen beim Zelten im Wald ein cooles Wochenende verbringen. Sie gehen baden, hören Musik, essen, trinken und lassen es sich gut gehen. Was sie nicht wissen: Sie sind nicht allein. In der Nähe campieren drei Jungen, die als Naturliebhaber, Umweltschützer, Vegetarier und Weltverbesserer ihre Ruhe haben wollen, sich nun aber von den Mädchen gestört fühlen. Die Jungs wollen die "Zicken" aus dem Wald vertreiben und greifen dabei auch zu fiesen Mitteln. Das lassen sich die Mädchen nach anfänglicher Angst jedoch nicht gefallen: Sie setzen sich mutig zur Wehr und nehmen die Jungen gefangen. Gefesselt liegen diese im Lager der Mädchen und sehen einem ungewissen Schicksal entgegen... Die Lösung kommt unverhofft: Ein altes Schmetterlings- und Vogelforscherpaar, von dem die Jugendlichen einiges lernen können, sorgt für eine unvermutete Wendung der Dinge.
«Hey, du muesch sofort cho. Die si steihert, die Zickene.»

 

Cornelia Truninger

Lubomir

es Theaterstück frei nach em Bilderbuech vom
Werner Bühlmann. Mit Lieder vo dr Christine Hunziker

 

Besetzung: mind. 25 Rollen/ Unterstufe
Bild: in Andeutung

«Vergiss en nid, diin Traum. Vergiss sie nid, diini Blueme.»
Im Traum erscheint dem kleinen Hirtenjungen Lubomir eine Fee, die ihm von einer roten Blume erzählt, die im Zaubergarten auf die Erlösung wartet. Lubomir macht sich auf den beschwerlichen Weg und besteht zahlreiche Abenteuer, bis er zum Schluss tatsächlich die rote Blume findet.
Das märchenhafte Theaterstück eignet sich mit seinen vielen Rollen ideal für eine Kindergarten- oder Grundstufenklasse. Mit selbst erzeugten Klangkulissen können die Kinder die Stimmungen noch intensivieren.
«Kei Angscht muesch ha, du muetige chliine Ma.»
 

Kurt Kulturmann

Müllers underwägs

E Exkursion dür d Schwyz

Besetzung: 10-50 SchülerInnen der Unter- und Mittelstufe
Bild: mehrere in Andeutung

«Das si gloub die berüehmte Alphornochse. Us dene wärde Alphörner gmacht.»
Herr Müller gewinnt in einem Fernseh-Quiz, eher durch Zufall als durch sein Wissen, eine Reise für seine ganze Familie durch die Schweiz. Auf dieser Reise begegnen sie verschiedenen typischen Schweizer Orten und Persönlichkeiten und erleben allerhand abenteuerliche Episoden.
«Mir hei nid zangget, mir hei gschwunge.»


Jean-Michel Räber

Spuren

Eine Theaterreise bis ans Ende der Welt und wieder zurück
Besetzung: 17?/ 19? (Doppelbesetzungen möglich)
Ein Stück, das sich nicht nur für Schultheater eignet.
Bild: Andeutung eines Hotels mit diversen Zimmern. Weitere Bilder rund um den Globus

«Die Natur in Rhodesien ist wie in der Schweiz, nur anders.»
In den Zimmern eines Schweizer Hotels spielen sich unterschiedliche Szenen quer durch die Geschichte und auf der ganzen Welt zum Thema Flucht ab. Als die Portiers Hans und Heinz anfangs die Zimmerschlüssel vergeben, stellt sich heraus, dass es nicht genug Zimmer für alle Gäste gibt... Ein topaktuelles Stück, das politische und gesellschaftliche Herausforderungen – vom Zweiten Weltkrieg, über die DDR bis hin zu heute – auf komische und tiefgängige Weise reflektiert. Dass dabei die Liebe trotzdem immer eine wichtige Rolle spielt, beweisen die drei Schweizer 1939 in Afrika auf der Suche nach einer Schweizer Frau à la Josephine Baker. Ob sie sie finden?
«Wänn da Chrieg wär, wo würsch du hi?»
 

Irène Trochsler

Linas Geheimnis
En Adventsgschicht mit Musig

 
Lieder: Christoph Germann/ Franzisca Pilgram
Musik: Christoph Germann
 
Besetzung: 25 Sprechrollen/ Altersdurchmischte Gruppe vom Kindergarten bis 6. Klasse oder Unter-/ Mittelstufenklasse
Bild: Turnhalle/ Linas Zimmer mit Adventskalender/ Kalenderwelt in Andeutung
 
«Mängisch bringt eim Fantasie vill wiiter als schnelli Bei.»
Lina geht gerne in den Turnverein. Jedenfalls meistens. Wenn es nur keine Wettrennen und Stafetten gäbe! Dafür ist Lina einfach viel zu langsam. Lieber wäre sie deshalb krank, anstatt am bevorstehenden Turntag teilnehmen zu müssen und wieder einmal als „lahme Ente“ verspottet zu werden. Doch da entdeckt Lina, dass ihr Adventskalender ein wunderbares Geheimnis birgt.
«Du hesch ja voll Spinnfieber!»