Wir bieten Ihnen eine Vielzahl an verschiedenen Theaterstücke vom Schul- bis zum Profitheater.

Kataloge

Unser Gesamtkatalog ist als PDF erhältlich.
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Beratung und Auswahlsendungen

In unserem Verlagsprogramm führen wir an die 6000 Theaterstücke. Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl eines passenden Stücks. Hierzu können Sie mit uns einen Termin für eine Beratung im Verlag vereinbaren, oder mit Hilfe des Formulars unter Bestellung eine Auswahlsendung bestellen.

 
 
 

Gisela Widmer

Seegang

E Groteske

Besetzung    9 (7)w/6m
Bild    Schiffsdeck

Angelegt als Groteske, hält die Genre-Bezeichnung, was sie verspricht: Eine groteske Situation reiht sich an die nächste, wenn sich auf der „MS Fantasia“ die menschlich so unterschiedlichen Teilnehmer einer Leserreise zu einer Kreuzfahrt einfinden und dann miteinander durchs Mittelmeer pflügen.
Eigentlich kann dies nicht gut kommen. Und es kommt auch nicht gut. Doch keiner merkt’s: Je brutaler die wirkliche Welt auf die Passagiere eindringt, umso raffinierter zieht der Kapitän alle Register, um seine Passagiere bei Laune zu halten. Er weiss, was sie wollen, und er liefert es ihnen, gnadenlos, Stück für Stück, bis die totale Illusion gelingt – und jeder Passagier in sein ganz individuelles Glück eintaucht.

Leseprobe

Roger Noti

Wette, dass ig i 15 Jahr…

Wie sech Zuekunftsplän chöi erfülle oder verändere

Besetzung: 11w/7m
Bild: Andeutungsbühne

Während der beiden letzten Schultage beginnen Schüler einer Abschlussklasse aufzuschreiben, was sie nebst ihrer beruflichen Zukunft privat erreichen möchten. Daraus entsteht eine Wette. Nach 15 Jahren treffen sich die Klassenmitglieder wieder und schauen zurück. Einige von ihnen haben ihr Wettziel umgesetzt, andere nicht. Ein turbulentes Klassentreffen und eine amüsante Wetteinlösung stehen bevor.

Leseprobe

Paul Steinmann

"Es lebe Don Quijote"

E Fall

Besetzung: 2m
Bild: Zimmer

Don Quijote wehrt sich gegen Ungerechtigkeiten und alles, was nicht ritterlich ist. Also - eigentlich – wenn man sich’s überlegt - gegen fast alles. Herr Meyer macht das auch. Nur hat er weder Ross noch Rüstung noch Schwert. Und auch keine Burg. Aber er weiss, wie man eine baut. Und Herr Widtmann ist nicht ganz sicher, ob Sancho Pansa vielleicht helfen will – oder kann – oder muss… Und Don Quijote passt sowieso nicht mehr in unsere Zeit. Würden Sie heute einen Don Quijote auf der Strasse erkennen? Und dann?

Leseprobe

Ueli Remund

Sturmzyte

Nach em Roman "Freitag oder die Angst vor dem Zahltag" von Arthur Honegger

Besetzung: Viele
Bild: Fabriktor, Arbeitsamt, Haus, Wirtschaft, Dorflädeli, Brunnen und Baustelle

Ein Ort im schweizerischen Mittelland wird von der Wirtschaftskrise der Dreissigerjahre hart getroffen, und die ansässige Schraubenfabrik muss dauernd Leute entlassen. Die Arbeitslosen hängen herum und vertun die Zeit mit Palavern am Dorfbrunnen, die Schnapsflasche immer griffbereit in der Jackentasche. Die Nationale Front, eine nazifreundliche Partei, findet unter den Arbeitern immer mehr Anhänger. Einer der Arbeiter, die entlassen werden, ist der junge, tüchtige Zollinger. Keine Arbeit zu haben bekommt auch ihm schlecht. In der Gewerkschaft mag er nicht mitmachen. Die Leute dort sind ihm zu stur. Aber auch die fanatischen Fröntler missfallen ihm. Er möchte einfach seine Ruhe haben. Die Beziehung zu seiner Freundin Hanni ist schwierig, weil sich Jörg als Arbeitsloser nicht zur Heirat entschliessen kann. Oberst Spörri, der Fabrikinhaber, wird von der «Front» wegen einer Liebesaffäre erpresst und gezwungen, für diese als Kantonsrat zu kandidieren. Spörris Tochter Anna kehrt von Bern zurück, wo sie als Journalistin arbeitet. Soll sie als Nachfolgerin des Vaters «aufgebaut» werden? Sie lernt den jungen Zollinger kennen und merkt bald, dass dieser ein heller Kopf ist. Eines Nachts wird Direktor Hauser von einem Unbekannten überfallen und schwer verletzt. Jörg und Anna leisten erste Hilfe und kommen sich dabei näher. Man vermutet, dass Hauser einem Komplott zum Opfer gefallen ist, um in der Betriebsleitung frontistische Kräfte ans Ruder zu bringen und dank ihnen Arbeitsaufträge aus Deutschland zu ergattern.
An der Veranstaltung der «Front» kommt es zur Schlägerei. Jörgs Vater wird dabei schwer verletzt. Niemand will im Getümmel den Täter gesehen haben. Anna stellt ihren Vater zur Rede, ist er doch bei der Veranstaltung dem alten Zollinger gegenüber gesessen und muss den Angreifer gesehen haben. Oberst Spörri gesteht, dass er für die «Front» kandidiert und deshalb auf eine Aussage gegen den ortsbekannten Frontisten und Schläger Häni verzichtet hat. Anna bringt ihren Vater dazu, die Kandidatur als Kantonsrat zurückzuziehen und die Polizei zu informieren. Häni und der Vizedirektor und Frontist Dreyer, welcher mit dem Ausschalten seines Vorgesetzten die Kontrolle im Betrieb an sich reissen wollte, werden verhaftet. Aus der gegenseitigen Sympathie ist zwischen Anna und Jörg eine heftige Liebe geworden. Aber nach dem ersten Liebestaumel gelangt Jörg zur Überzeugung, dass ihre unterschiedliche Herkunft ein Zusammenleben verunmöglicht und es keine gemeinsame Zukunft gibt. Tief enttäuscht reist Anna ab. Es ist ein Abschied für immer. Jörg ist sich durch die Liebe zu Anna klar geworden, wo er hingehört und wofür er kämpfen will, und er engagiert sich für seinesgleichen in der Gewerkschaft.
Vier Jahre später bricht der Zweite Weltkrieg aus. Die Männer rücken in den Aktivdienst ein. Auch Jörg muss an die Grenze und Hanni begleitet ihn auf die Bahn. Sie tragen trotz der ungewissen Zukunft Verlobungsringe.

Leseprobe

Paul Steinmann

Alles armi Tüüfel

Komödie

Mitarbeit Rupert Dubsky

Besetzung: 12w/17m
Bild: Platz vor der Dorfschenke

Ausgangspunkt für das Stück ist eine Geschichte, die sich in einer Dorfchronik findet. Diese Geschichte wird aus dem Blickwinkel des Unterteufels Urian erzählt. Er muss eine ungetaufte Seele der ewigen Verdammnis zuführen. Urian glaubt in einem Bauerndorf leichtes Spiel zu haben. Er arrangiert das Zusammentreffen der Bauerntochter Regula mit dem Müllersknecht Johanes aus dem Nachbarort. Bald darauf kündigt sich bei Regula Nachwuchs an: eine Seele für den Teufel. Doch Regula wittert die Gefahr. Im Widerstreit zwischen den beiden Welten entspinnt sich diese Komödie.

Leseprobe

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