TitelUntertitelAutor
D Frau isch chrankSchwank in einem AktFreuler K./Jenny-Fehr H

Seitenzahl
32

AkteSzenenBuehnenbildAnz
101

Inhalt
Das Stücklein will zeigen, dass hinter der Hausarbeit der Frauen doch etwas mehr steckt als Männer hin und wieder wahr haben wollen. Durch die Erkrankung der Hausfrau und die gleichzeitige Entlassung des Dienstmädchens sind Mann und Tochter gezwungen, den Haushalt zu besorgen. Es ist Sonntagvormittag — und er möchte eigentlich zum Fussballmatch und sie zum Tennisspiel. Die Mutter aber befiehlt vom Bett aus dem Nebenzimmer, immer unsichtbar, was zu geschehen habe, was zu putzen, was zu kochen sei. So entsteht ein ordentliches Durcheinander mit kleineren und grösseren Ungeschicklichkeiten, wie ein guter Schwank es verlangt. Die Komik liegt allerdings mehr in der Milieuschilderung und in der Sprache als in der eigentlichen Handlung. Als das Durcheinander in den Hausgeschäften sich zur Ratlosigkeit steigert, kommt zum Glück das Dienstmädchen zurück und nimmt die Arbeit wieder auf. Damit ist der Haushalt gerettet. Wenn es gut gespielt wird, sicher ein wirksames Stücklein, denn die vielen Unwahrscheinlichkeiten gehen dann im Schwanktempo unter, bei dem die Zuschauer keine Zeit zum Nachdenken finden.




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