TitelAutor
D JasskasseNielsen/Gassmann/Labich

Seitenzahl
80

AkteSzenenBuehnenbildAnzBuehnenbildArt
403Sitzungszimmer, Restaurant, Vorzimmer Polizeiwache

Inhalt
I. Akt: Ein Jasslclub vom Lande zählt seine Kasse, die er seit drei Jahren gespeist hat. über die Verwendung des Geldes wird heftig diskutiert, bis die Diplomatie einer alten Jungfer es soweit bringt, dass beschlossen wird, in der Stadt einen gemütlichen Tag zu verleben: Die Jungfer möchte dort gleichzeitig zum Heiratsvermittler, ihr Bruder seinen schmerzenden Zahn ziehen lassen. 2. Akt: Die Gesellschaft kommt, infolge eines Irrtums, in ein sehr teures Luxusrestaurant. Jedes hat für sein Ta¬schengeld vorher etwas gekauft, so dass sie mit einer Spitzhacke, einer Schneiderbüste, einem Vogelkäfig usw. daherkommen. Sie bestellen ein Mittagessen und glauben, der Preis, den ihnen die Serviertochter 'angegeben hat, be¬ziehe sich auf sechs Mittagessen, während er pro Person gemeint ist. Der Kassier mit der Jasskasse erscheint merk¬würdigerweise nicht. 3. Akt: Spielt im selben Restaurant, nachdem die Gesell-schaft mit dem Essen fertig ist. Sie werden unruhig, weil der Kassier nicht gekommen ist. Alle Zusammen besitzen nur einige Franken, und wie ihnen die Rechnung präsen¬tiert wird, stellt sie sich auf über dreihundert Franken. Weil sie nicht zahlen können, wird die Polizei gerufen, und als diese im Schirm eines Teilnehmers eine volle Brief¬tasche findet, werden alle abgeführt wegen Diebstahls und Zechprellerei. 4. Akt: Im Vorzimmer der Polizeiwache angekommen und einen Moment allein gelassen, wollen sie mit der Spitz¬hacke ein Loch durch die Wand schlagen, um 'auszubrechen. Es gelingt aber nicht. Sie werden verhört. Der Hei¬ratsvermittler bringt noch mehr Konfusion in die Sache. Schließlich kommt der Kassier, dem die Brieftasche ge¬stohlen worden war. Der Dieb warf sie auf der Flucht in den Schirm eines Mitgliedes, so dass die Geschichte aufge¬klärt ist. Eine Doppelverlobung beschließt das Stück




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