TitelUntertitelAutor
Ds DoppelläbeEine Fröhliche Unterhaltung in einem AktSchneider Roger

Seitenzahl
32

AkteSzenenBuehnenbildAnzBuehnenbildArt
101Wohnzimmer

Inhalt
Susanne Bracher ist ganz verzweifelt. Anonyme Briefe bringen ihr Eheglück in Gefahr. Wie soll sie sich verhalten? Der Verfasser verspricht drei Viertelstun-den «fröhliche Unterhaltung». Mit der Unterhaltung hat er unbedingt recht, denn mehr steckt nicht in dem Stücklein. Fröh-lich? Nun, die Zuschauer werden lächeln und lachen — und einige unter ihnen wer-den später Aerger verspüren, weil sie ge-lacht haben. Die Handlung: Eine Frau wird mit Briefen bombardiert — anonym natürlich — in denen Mann und Vater beschuldigt wer-den, ein «Doppelleben» zu führen. Sie sollen sich, statt zu den allwöchtentlichen Gesangsübungen ihres Chores, in ein verrufenes Gässchen begeben. Frau und Mutter beschliessen, diesem Doppelle-ben auf die Spur zu kommen. Aber der Mann erhält ähnliche Briefe über Frau und Mutter. Auch sie sollen die Ge-sangsabende der Männer zu Abstechern in jene heikle Gasse benutzen. So be-schliessen auch die Männer die Verfol-gung. Ein verlorener Brief führt allen Vieren vor Augen, dass irgend ein dum-mer Streich mit ihnen getrieben wird. Nun wollen sie erst recht in die verrufene Gasse fahren. Sie hoffen, den Unhold dort zu treffen und zur Verantwortung ziehen zu können. Sie marschieren ge-trennt, um vereint zu schlagen. Wenn sie weg sind, kommen zwei Einbre-cher. Statt ihrem «Beruf» nachzugehen, unterhalten sie sich in aller Seelenruhe, warum dieser Trick (das Fortlocken von Ehegatten) immer gelingen müsse. Sie finden kein Geld, nur eine Steuerquittung vom gleichen Tag. Sie gibt ihnen Anlass, über diese «Schmutzkonkurrenz» vom Le-der zu ziehen. In dies «Philosophieren» platzt der Polizeiinspektor und nimmt die beiden fest. Er ist ein Sangesbruder der Männer. Sie haben ihn zufällig ge-troffen und ihm von den Briefen erzählt. Er ist dem Duo schon von ähnlichen Fäl-len her auf der Spur — und greift ein. Die Männer und Frauen kommen auch zurück — und die Mutter redet so kräftig auf die Verbrecher ein, dass der eine den Inspektor um Schutzhaft bitten muss. Schwankartige Motive sind im «Doppel-läbe» zu einem allzu behäbigen Dialog ausgewalzt

Leseprobe
Ds_Doppellaebe.pdf



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